Brandschutzhelfer-Ausbildung. Von Praktikern,
die im Ernstfall wirklich ausrücken.
Theorie plus echte Löschübung am offenen Feuer – bei Ihnen im Betrieb, rechtssicher nach DGUV Information 205-023 und ASR A2.2.
Inhouse · Zertifikat inklusive
Wir unterrichten nicht nur Brandschutz. Wir machen ihn.
Die meisten Brandschutzhelfer-Schulungen werden aus dem Lehrbuch gehalten. Unsere nicht.
Unsere Ausbilder sind seit vielen Jahren ehrenamtlich in der Feuerwehr aktiv – als Ausbilder in der Aus- und Fortbildung und im aktiven Einsatzdienst. Wir haben gesehen, wie schnell aus einem überhitzten Mehrfachstecker ein verrauchtes Treppenhaus wird. Wir wissen, wie eine Betriebsevakuierung abläuft, wenn sie gut vorbereitet war – und wie sie abläuft, wenn niemand wusste, wo die Sammelstelle ist.
Genau diese Erfahrung bringen wir in jede Schulung ein. Ihre Mitarbeitenden bekommen keine Folien zum Abnicken, sondern Antworten auf die Fragen, die im Ernstfall zählen: Wann greife ich selbst zum Löscher – und wann lasse ich es sein und gehe raus? Warum ist Rauch gefährlicher als Feuer? Was passiert, wenn die Feuerwehr eintrifft, und was erwartet sie von Ihnen?
Wir kennen beide Seiten: die des Ausbilders und die dessen, der ankommt, wenn es zu spät ist. Das macht den Unterschied.
Ein Brandschutzhelfer, der einmal selbst einen Löscher in der Hand hatte, handelt im Ernstfall.
Einer, der nur eine Präsentation gesehen hat, sucht nach dem Schalter.
Brandschutzhelfer sind keine Empfehlung – sie sind Pflicht.
Nach § 10 Arbeitsschutzgesetz muss jeder Arbeitgeber Beschäftigte benennen, die Aufgaben der Brandbekämpfung und Evakuierung übernehmen. Die Technische Regel für Arbeitsstätten ASR A2.2 konkretisiert das: In der Regel müssen mindestens 5 % der anwesenden Beschäftigten als Brandschutzhelfer ausgebildet sein. Bei erhöhter Brandgefährdung – Lager, Werkstätten, Gastronomie, Holz- und Kunststoffverarbeitung – kann der Anteil deutlich höher liegen.
Wichtig für Ihre Planung: Die 5 % gelten pro Schicht und pro Standort. Urlaub, Krankheit und Teilzeit müssen Sie einkalkulieren. Wer auf dem Papier genug Helfer hat, aber am Freitagnachmittag keinen einzigen im Haus, erfüllt die Anforderung nicht.
Inhalte und Umfang der Ausbildung regelt die DGUV Information 205-023. Unsere Schulung erfüllt diese Vorgaben vollständig – einschließlich der praktischen Löschübung, ohne die eine Ausbildung nicht anerkannt wird.
Der Ablauf: Vier bis fünf Stunden. Danach kann Ihr Team handeln.
1 – Grundlagen, die hängen bleiben
Brandentstehung, Brandklassen, Zündquellen im eigenen Betrieb. Wie sich Rauch ausbreitet und warum er in den meisten Fällen gefährlicher ist als die Flammen selbst.
2 – Ihr Betrieb, Ihre Gefahren
Wir gehen nicht durch ein Musterunternehmen, sondern durch Ihres: Brandschutzordnung, Flucht- und Rettungswege, Sammelstelle, Alarmierungskette. Auf Wunsch mit Begehung.
3 – Feuerlöscher verstehen, nicht nur bedienen
Welches Löschmittel wofür, wo die Grenzen liegen und warum ein Pulverlöscher im Serverraum eine teure Entscheidung ist.
4 – Praktische Löschübung am offenen Feuer1 – Grundlagen, die hängen bleiben
Jede Teilnehmerin, jeder Teilnehmer löscht selbst. Mit Löschtaktik, richtigem Abstand, sicherem Rückzugsweg – und dem Moment, in dem man merkt, wie schnell so ein Löscher leer ist.
5 – Verhalten im Ernstfall
Alarmieren, evakuieren, Menschen in Sicherheit bringen, die Feuerwehr einweisen. Und die wichtigste Regel: Wann man aufhört zu löschen.
6 – Zertifikat
Alle Teilnehmenden erhalten eine Teilnahmebescheinigung nach DGUV Information 205-023 für Ihre Dokumentation.
Für wen wir schulen
Handwerksbetriebe · Büros und Verwaltungen · Pflegeeinrichtungen · Kitas und Schulen · Einzelhandel · Gastronomie · Lager und Logistik · Produktion · Vereine und öffentliche Einrichtungen
Sie finden sich hier nicht wieder? Fragen Sie trotzdem – wir passen die Schulung an Ihre Gefährdungsbeurteilung an.
Der beste Zeitpunkt für die Schulung ist vor dem Brand.
Schreiben Sie uns kurz, wie viele Mitarbeitende Sie haben und was Sie machen – Sie bekommen innerhalb von zwei Werktagen eine Terminoption und ein festes Angebot.